16.02.2002
Aus der Traum
Zarensohn Simeon sechs Monate an der Macht – Bulgarien bald wieder Armenhaus
Von Josef Goldammer
Wer glaubte, daß ausgerechnet ein im Westen erzogener Zarensohn Bulgariens Wirtschaft vor dem weiteren Verfall retten würde, muß sich schon heute – nach einem halben Jahr Regierungszeit – getäuscht sehen, auch wenn die 800 Tage noch nicht verstrichen sind, die sich Simeon II. als bulgarischer Ministerpräsident ausgebeten hatte, um das Land »in Ordnung zu bringen«.
Selbst wenn sein Finanzminister Weltschew und sein Wirtschaftsminister Wassilew nicht von westlichen...
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