-
02.12.2015
- → Antifaschismus
Apartheid in Sachsen: Busse für Flüchtlinge
Leipzig. In Dölzig (Nordsachsen) haben sich in den letzten Tagen immer mehr Bürger dafür eingesetzt, dass Flüchtlinge künftig in separaten Bussen befördert werden. Als Begründung gaben sie unter anderem an, ihren Kindern nicht zumuten zu wollen, neben Asylbewerbern sitzen zu müssen. Die zuständige Landesbehörde prüft die Forderung der Rassisten. »Hier gibt es nichts zu prüfen – Apartheid in öffentlichen Verkehrsmitteln geht gar nicht«, kritisierte Luise Neuhaus-Wartenberg, Abgeordnete der Linksfraktion im sächsischen Landtag. (bern)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
