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11.02.2002

Erinnerungen an Stroessner

Folter an linken Politikern setzt Regierung in Paraguay unter Druck. Präsident verantwortlich gemacht

Von Tommy Ramm, Bogotá
»Sollen doch alle Menschenrechtskommissionen der Welt kommen und nachschauen«, raunzte der Präsident Paraguays, Luis González Macchi, gereizt den Journalisten entgegen. Seit Wochen machen Menschenrechtsorganisationen, linke Gruppen und soziale Organisation auf die für sie unsichere Lage in ihrem Land aufmerksam. Besonders linke Parteien haben demnach unter Verletzungen der Menschenrechte zu leiden, die im Januar mit einem 13tägigen Verschwinden von zwei Politikern n...

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