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23.11.2015

Die Hand vorm Mund

Warum der griechische Spielfilm »Riverbanks« über Flüchtlinge in Minenfeldern an einen verschossenen Elfmeter erinnert. Von

Von André Weikard
Es ist furchtbar. Das Elend der Flüchtlinge, die über die türkisch-griechische Grenze nach Europa gelangen. Aber auch der Spielfilm zum Thema: »Riverbanks«. Furchtbar die klischeetriefende Rahmenhandlung: Gutherziger Grenzsoldat verliebt sich in notleidende Schlepperin. Furchtbar die pathosgetränkten Reden: »Es gibt Winde, die krumme Bäume geradebiegen.« Dem entspricht die plumpe Inszenierung. Wenn der Grenzer und Minensucher Yannis (Andreas Konstantinou) wütend wir...

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