08.02.2002
FARC-Kritik an Bogotá
Hohe Hürden bei Friedensverhandlungen in Kolumbien. Menschenrechtsgruppen gegen US-Militärhilfe
Von Harald Neuber
Gut drei Wochen nach der Unterzeichnung einer gemeinsamen Agenda zwischen der kolumbianischen Regierung und den Revolutionären Streitkräften (FARC) droht der Friedensprozeß erneut zu stagnieren. Am 20. Januar hatten sich beide Seiten auf einen verbindlichen Terminplan bis April geeinigt. Zentral dabei ist die Forderung der Regierung an die FARC nach einem umfassenden Waffenstillstand. Die Guerillaorganisation fordert ihrerseits vor einem solchen Schritt ein »überzeu...
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