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Spionageprozess gegen früheren BND-Agenten

München. Ein Exmitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND) muss sich seit Montag wegen Landesverrats, Verletzung von Dienstgeheimnissen und Bestechlichkeit vor dem Münchner Oberlandesgericht verantworten. Die Bundesanwaltschaft wirft dem heute 32jährigen Spionage für den US-Geheimdienst CIA sowie für einen russischen Geheimdienst vor. Zwischen Mai 2008 und Mitte 2014 soll der gelernte Bürokaufmann als BND-Mitarbeiter geheime Dokumente und Informationen weitergegeben und dafür Geld bekommen haben. Der Mann war im Juli 2014 festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Im Rahmen der Ermittlungen räumte der Angeklagte die Taten bereits ein. Seine Verteidiger kündigten zu Beginn des Prozesses an, ihr Mandant werde sowohl zur Person als auch zur Sache aussagen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.11.2015, Seite 4, Inland

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