05.02.2002
Oh, oh, oh
Sehnsucht nach der gutschlechten Zeit: Der »Rosenkavalier« glimmt, gleitet und glitzert an der Leipziger Oper
Von Sebastian Konrad
Oh, das ist einmal eine leichte Komödie, sowohl einfach als auch vorzüglich gehalten. Seit seiner Uraufführung in Dresden 1911 steht der »Rosenkavalier« immer für das Festhalten am Bestehenden, für liebenswerten Konservatismus, den man unterschreiben kann, »weil’s gar so schön ist«. Eine Geschichte aus gutem Wienerischen Hause des 18. Jahrhunderts, in der der Rüpel-Baron Ochs auf Lerchenau einen bürgerlichen Batzen Geld heiraten will, währenddessen sich dieser in Ge...
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