Zum Inhalt der Seite
02.02.2002

Bruder Wahnsinn

»Das weiße Rauschen« zeigt Schizophrenie als Existenzkrise für jedermann

Von Florian Vollmers
Studieren, Saufen, Kiffen, Absacken – Reihenfolge egal, hängt alles dicht zusammen und ist im Ergebnis unfreundlich schnell: ein schizophrener Fall für die Psychiatrie. So geht der Lebensablauf des jungen Lukas (Daniel Brühl) in Hans Weingartners »Das weiße Rauschen«. Und deshalb sieht der Film anfangs wie eine hippe Kampagne gegen Drogenmißbrauch aus. Ästhetisiertes Versagen auf ganzer Linie. Doch schnell entpuppt sich das auf dem Saarbrücker Ophüls-Filmfest prämie...

Artikel-Länge: 2967 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90