01.02.2002
Familiengleichstellung: In die Tasche gelangt?
junge Welt sprach mit Susanne Pistor. Sie arbeitet beim Berliner Landesverband des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter
Interview: Wolfgang Pomrehn
F: Ihr Verband schlägt Alarm: Während in Deutschland 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Armut leben und Familienministerin Bergmann einen eher hilflosen Eindruck macht, wird Alleinerziehenden noch tiefer in die Tasche gegriffen. Seit dem 1. Januar 2002 haben sie spürbar weniger im Portemonnaie, weil sie mehr Steuern zahlen müssen. Was ist geschehen?
Am 1. Januar ist das Zweite Familienförderungsgesetz in Kraft getreten. Das sieht vor, daß für Alleinerziehe...
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