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28.10.2015

Nordirak wird verseucht

Bundesverteidigungsministerium prüft weitere Lieferungen von Waffen an kurdische Peschmerga-Kämpfer. Dazu gehören auch radioaktive »Milan«-Raketen

Von Rüdiger Göbel
Mehr als 1.800 Tonnen Waffen hat die Bundeswehr in den vergangenen Monaten an die kurdischen Peschmerga im Nordirak geliefert. Darunter 20.000 Gewehre und 1.000 Panzerabwehrraketen – letztere tragen zur weiteren radioaktiven Verseuchung des Irak bei. Das Kriegsgerät soll beim Kampf gegen die Terrororganisation »Islamischer Staat« (IS) helfen. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen will jetzt eine Aufstockung »prüfen«. »Es gibt einen steten Bedarf, das is...

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