19.10.2015
Vorläufiger Höhepunkt
Nach Messerattacke auf Kölner OB-Kandidatin überbietet sich die etablierte Politik in Allgemeinplätzen und blendet den grassierenden Rassismus nahezu aus
Von Markus Bernhardt
Der Messerangriff auf die parteilose Oberbürgermeisterkandidatin Henriette Reker, der sich am Sonnabend an einem Wahlkampfstand in der Domstadt ereignet hat, dürfte ein Fanal sein. Reker, die von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP unterstützt wird, ist aufgrund ihres derzeitigen Amtes als Sozialdezernentin in der Domstadt auch für die Unterbringung von Flüchtlingen verantwortlich. Neben Reker, die mittlerweile außer Lebensgefahr sein soll, waren bei der Attacke ...
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