Zum Inhalt der Seite
12.10.2015

Störfeuer im Gerichtssaal

NSU-Prozess: Zschäpe-Anwälte tragen internen Streit offen aus. Mandantin schließt sich Antrag der Verteidiger eines Mitangeklagten auf Aussetzung des Verfahrens an

Von Claudia Wangerin
Offiziell hat das Oberlandesgericht München noch nicht über den Antrag entschieden – als aussichtsreich gilt er allerdings nicht: Geht es nach dem Willen der beiden Angeklagten, die zur Zeit in Untersuchungshaft sitzen, soll der NSU-Prozess ausgesetzt und neu begonnen werden. Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe werde schon seit Monaten nicht mehr ordnungsgemäß verteidigt, das wirke sich auch auf die Lage des Mitangeklagten Ralf Wohlleben im Prozess aus – so begründete...

Artikel-Länge: 3681 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90