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08.10.2015

Gewalt und Sprache

»Wir haben nichts gegen Flüchtlinge, aaaber ...« – näheres regelt die Geschäftsordnung

Von Wiglaf Droste
Der deutsche Flüchtlingsrat hat einen sensibleren verbalen Umgang mit Flüchtlingen gefordert. Das ist gut und richtig; Sprache ist eine Waffe, die tiefe Wunden schlagen kann, auch lebenslang. Mit Sprache kann man Angst erzeugen, einschüchtern, traumatisieren. Das kann mit dem spitzen Degen genauso passieren wie mit dem kriminotorischen »stumpfen Gegenstand«, dessen verbales Adäquat die Pöbelei ist, die plumpe Bedrohung, die Androhung von körperlicher Gewalt bis hin ...

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