22.01.2002
Alle für einen, keine für alle
Fischerpartei bricht mit der Doppelspitze und setzt allein auf den Super-Außenminister
Von Ralf Wurzbacher
Was die Spatzen seit geraumer Zeit von den Dächern pfiffen, ist nun amtlich. Die bündnisgrüne Partei zückt ihren letzten verbliebenen Joker und setzt im anstehenden Bundestagswahlkampf alles auf die Karte Joseph Fischer. Der amtierende Bundesaußenminister wurde am Montag vom Grünen-Parteirat in Berlin als alleiniger Spitzenkandidat seiner Partei im Gefecht um die Macht im Bund auf den Schild gehoben. Damit wirft die im Marsch durch die Institutionen zur »Stinknormal...
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