19.09.2015
»Nach vielen Jahren haben sie immer noch Hoffnung«
In Mexiko sind in den vergangenen Jahren Tausende Menschen »verschwunden«. Ihre Angehörigen leiden unter den psychischen Folgen. Ein Gespräch mit Olivia Cortez Corona
Interview: Lena Kreymann
Olivia Cortez Corona lebt in Acapulco. Sie arbeitet als Psychologin für das dortige »Zentrum gegen Folter und Straflosigkeit« (CCTI)
Als Psychologin helfen Sie Folteropfern und Angehörigen von »Verschwundenen« und haben auch die Familien der 43 vermissten Studenten unterstützt. Was waren deren erste Reaktionen, nachdem diese am 26. September vergangenen Jahres »verschwunden« waren?
Manche fühlten sich sehr allein, andere taten so, als sei alles normal und ihre Kin...
Artikel-Länge: 3896 Zeichen


