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16.01.2002

Anarchie, Chaos und Blut

Argentinien: Kein Ausweg aus der Krise. Wachsende Konflikte in Wirtschaft

Von Marcos Salgado/Gerold Schmidt, Buenos Aires
Auf den ersten Blick und verglichen mit den stürmischen Tagen Ende des vergangenen Jahres, könnte man derzeit von einer angespannten Ruhe in Argentinien reden. Doch das ist nur ein oberflächlicher Eindruck. Mehr oder weniger offen wachsen die Konflikte zwischen den Machtgruppen, deren Wege sich vor geraumer Zeit trennten: Auf der einen Seite der Finanzsektor und die privatisierten Unternehmen im Besitz vor allem spanischer, französischer und italienischer Konzerne. ...

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