Zum Inhalt der Seite

Köln verschiebt die OB-Wahl

Köln. Der Wahlkampf um das Amt des Kölner Oberbürgermeisters zieht sich nach dem Debakel um ungültige Stimmzettel womöglich bis in den November. Weil nicht mehr am übernächsten Sonntag gewählt werden kann, legte die Bezirksregierung den 18. Oktober als neuen Wahltag fest – es ist der letzte Tag der NRW-Herbstferien.

Der Termin für eine eventuell nötige Stichwahl ist der 8. November, wie Regierungspräsidentin Gisela Walsken am Freitag mitteilte. Grund für die Verschiebung sind die ursprünglich von der Stadt ausgegebenen Stimmzettel. Darauf waren die Parteien der Kandidaten besonders hervorgehoben worden. Aus Sicht der Bezirksregierung wurden die parteilosen Bewerber damit benachteiligt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.09.2015, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!