01.09.2015
Des Rätsels Schlüssel
Von der Geburt der Malerei aus den Schrecken des Krieges: In München sind 220 Radierungen von Francisco de Goya ausgestellt
Von Herbert Bauch
Als Napoleons Truppen im Jahr 1808 Madrid einnahmen, erhielt der Hofmaler Francisco de Goya den Auftrag, die »Heldentaten« der Spanier im Kampf gegen die französischen Usurpatoren ins Bild zu setzen. Bis zum Kriegsende 1814 entstand sein wohl bekanntester Radierzyklus »Los Desastres de la Guerra« (»Schrecken des Krieges«). Entgegen der Erwartungen des Königshauses folgten die 82 Grafiken keinem einfachen Opfer-Täter-Schema. Goya brachte den persönlichen Mut und die ...
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