25.08.2015
Zeit für was Schönes
Das neue Album von Matthew Herbert bietet hartes Holz und Feen-Soul. Am Mittwoch kommt der Großmeister konzeptioneller Popmusik zu einer Diskussion ins Berliner Berghain
Von Michael Saager
Ein besonders umgängliches Kerlchen mit augenzwinkerndem Verständnis für die nicht ganz so komplexen Produktionsweisen anderer Musiker scheint Matthew Herbert auch heute noch nicht zu sein. Vampirartig finster schaut der bärtige Brite auf aktuellen Pressefotos aus irritierend blutunterlaufenen Augen. Als wollte er anlässlich der Veröffentlichung von »The Shakes«, seinem erstes Dancefloor-Album seit neun Jahren, sagen: Alles, was ihr Wichte da draußen in der Welt ele...
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