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09.01.2002

Über 4000 Zivilisten getötet

US-Professor veröffentlicht detaillierte Liste über Opfer der Angriffe in Afghanistan

Von Rainer Rupp
Der Feldzug Washingtons am Hindukusch hat nach Angaben eines US-Professors bisher mehr als 4000 Zivilisten das Leben gekostet. Damit wurden bei den Angriffen in Afghanistan deutlich mehr Menschen getötet, als bei den Terroranschlägen in New York und Washington, in deren Folge die USA ihren Krieg begannen. »Diese Leute sind tot, weil wir sie tot wollten« zitiert Professor Marc W. Herold einen Beamten des Pentagon. Bei den Toten handelte es sich jedoch nicht um Tal...

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