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14.08.2015

Digitaler Spitzelapparat

Polizeien und Geheimdienste setzen vermehrt auf Fahndung mit Mobilfunk und Ortungsimpulsen. Viele Angaben hierzu sollen aber geheim bleiben

Von Andrej Hunko
Das Bundesinnenministerium hat jüngst neue Zahlen zu den digitalen Fahndungsmethoden seiner nachgeordneten Behörden mitgeteilt. Hintergrund war eine kleine Anfrage, die von der Linksfraktion inzwischen halbjährlich eingereicht wird. Aufschlussreich an der Antwort ist vor allem der zunehmende Versand von sogenannten stillen SMS, der aus ihr hervorgeht. Immer öfter setzen Polizeien und Geheimdienste solche heimlichen Textnachrichten ein, um Mobiltelefone von Verdächti...

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