01.08.2015
Treffpunkt Halbwelt
Mafia Capitale. In Rom waren Stadtverwaltung und Organisiertes Verbrechen auf das engste miteinander verwoben. Der gegenwärtige Bürgermeister kämpft gegen das kriminelle Netzwerk und macht sich damit nicht nur Freunde
Von Hans N. Pfeiffer
Die Forderungen nach seinem Rücktritt sind für den Moment verstummt. Ignazio Marino, seit Juni 2013 Bürgermeister Roms, kann sich nun wieder ganz auf das Regieren konzentrieren. Keine leichte Aufgabe in einer Stadt, in der weite Teile der Verwaltung der Komplizenschaft mit dem organisierten Verbrechen beschuldigt werden. Das Ganze hat einen Namen: Mafia Capitale.
Nach einem 940 Seiten starken Bericht, den der Präfekt von Rom Anfang Juli an den italienischen I...
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