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Olympia: Ohne Boston

Boston. Die Ostküstenstadt Boston, Konkurrent von Hamburg bei der Bewerbung der Olympischen Spiele 2024, zieht zurück. Dies teilte das nationale Olympische Komitee der USA (USOC) am Montag abend mit. »Wir waren nicht dazu in der Lage, die Mehrheit der Bevölkerung für die Bewerbung zu begeistern«, sagte Scott Blackmun, Geschäftsführer des USOC. Zuvor hatte Bostons Bürgermeister, Martin Walsh, auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz angekündigt, Boston werde keine Garantieerklärung zur Übernahme der Olympia-Kosten abgeben: »Ich werde nichts unterschreiben, wodurch das Geld der Steuerzahler für die Kosten der Olympischen Spiele benutzt werden kann.« Nach letzten Umfragen war mehr als die Hälfte der Einwohner Bostons gegen eine Bewerbung. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.07.2015, Seite 16, Sport

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