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04.07.2015

Verschachert, geschachert, pleite

Das langsame Aus für den einstigen Spee-Traditionsbetrieb: Waschmittelwerk Genthin stellt Produktion ein. Ermittlungen gegen zwei Investoren wegen mutmaßlichen Fördermittel- und Kreditbetrugs

Von Susan Bonath
Spee aus Genthin, das war einmal. Seit acht Jahren kommt das einstige DDR-Waschmittel aus dem Westen. Mit der Herstellung von Tensiden hat das Werk in Sachsen-Anhalts Nordosten trotzdem bis heute überlebt. Doch jetzt könnte es endgültig vorbei sein. Nach zwei Verkäufen des Betriebes und zwei Insolvenzen binnen eines dreiviertel Jahres sitzen die letzten 132 Mitarbeiter seit Mittwoch auf der Straße. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen zwei Investoren. Der Verdacht...

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