30.06.2015
»Die Proteste gegen den Bau sind enorm«
Der Ilisu-Staudamm in der Türkei ist zu 85 Prozent fertig. Die Gegner des Baus hoffen auch auf Hilfe der UNESCO. Ein Gespräch mit Ercan Ayboga
Interview: Karin Leukefeld
Ercan Ayboga lebt in Diyarbakir im kurdischen Teil der Türkei. Er engagiert sich in der »Initiative zur Rettung von Hasankeyf«, die sich gegen den Bau des Ilisu-Staudamms am Tigris richtet. Ayboga ist promovierter Ingenieur und spezialisiert auf Umwelttechnik (Wasser und Hydrologie).
Sie engagieren sich gegen den Bau des Ilisu-Staudamms in der Türkei – was führt Sie jetzt nach Bonn?
Ich bin hier mit einer Delegation des Senats von Diyarbakir, um an der 39. Konferenz...
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