26.06.2015
Kreuzberger Notizen. Se. Excellenz
Von Eike Stedefeldt
Auf dem Jahrmarkt der Eitelkeit sind Adressbücher weit mehr als schnöde Wegweiser. Wo man nicht eingetragen wird, sondern sich eintragen lässt, sind sie die reinsten Plaudertaschen. Über die Zeit tratschen sie breit, woher jemand kommt, wohin er zieht, wer er ist oder sein will, was er erreicht oder verliert, wie er Mitmenschen sieht und vor allem – sich selbst.
So meldet sich 1860 bescheiden ein »Gauß, G., Cataster-Controll., Oranienstraße 150« im späteren Kreuzber...
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