Zum Inhalt der Seite
28.05.2015

Mit den Floskeln des Slums

Achtung, Spoiler: Das indische Sozialdrama »Ein Junge namens Titli« endet überraschend kitschig

Von André Weikard
Niemand hält sich für einen schlechten Menschen. Auch das Verbrechen hat Moral. Auch Gangster geben ihr Wort. Auch ihr Business basiert auf Vertrauen, auf einer verqueren Ganovenehre, die es erlaubt zu morden, aber verbietet, Familienangehörige zu belügen. Der indische Nachwuchsregisseur Kanu Behl erzählt von dieser Sittlichkeit. Vom Leben in den Slums. Von bunten Hochzeiten und geprügelten Ehefrauen, Brüdertreue und plumpem Mord, Ahnenkult und Selbstverstümmelung. ...

Artikel-Länge: 3694 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90