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26.11.2001

Menschenrechte in Honduras: Staudamm mit Gewalt durchsetzen?

jW sprach mit Bertha Olivia de Nativi, Leiterin des »Komitees der Familien von Verschwundenen und Festgenommenen in Honduras« (COFADEH)

Interview: Nick Brauns
F: Am Sonntag wurde im Honduras ein neuer Präsident gewählt. Dem bisherigen Amtsinhaber Carlos Flores Facussé werden Korruption und Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Werden die Wahlen etwas ändern? Ich habe wenig Hoffnungen. In Honduras gibt es keine Achtung vor dem Leben und Eigentum der kleinen Leute. Jedes Jahr werden bis zu 600 Menschen von Todesschwadronen ermordet. Die meisten Opfer sind Jugendliche, die beschuldigt werden, »Mareros« zu sein, also Ban...

Artikel-Länge: 2720 Zeichen

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