Zum Inhalt der Seite
23.11.2001

Nach der Pinochet-Diktatur: Neue Aktionen gegen Gewalttäter?

jW sprach mit Isabel Oyanander der Organisation Funa, in der Demokraten in Chile gegen die Straflosigkeit von Folterern der Militärdiktatur kämpfen

Interview: Peter Nowak
F: Was bedeutet Funa? »Funa« ist ein chilenischer Slang-Ausdruck und heißt, jemanden öffentlich zu brandmarken oder moderner zu outen. Die Arbeit der politischen Bewegung Funa besteht darin, Menschenrechtsverbrecher aus der Pinochet-Ära ausfindig zu machen und an ihrem Wohnort oder Arbeitsplatz öffentlich anzuklagen. F: Macht das heute noch Sinn? Sehr viel: Schließlich gibt es außer ein paar Prozessen und dem fast wie eine Seifenoper behandelten Pinochet-...

Artikel-Länge: 3008 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90