13.11.2001
Zigarrenmessen
Jakob Hein strickt authentisch unreif. »Mein erstes T-Shirt« heißt sein Erzähldebüt
Von Ulrike Schade
Jakob Hein träumt von Anerkennung. Für äußerliche Zuneigung tut er alles, legt Platten im Szeneschuppen »Kaffee Burger« auf oder heiratet. Sein neuestes Hobby heißt Schreiben. Vor fast zwölf Jahren begegnete Hein einem Spiegel-Redakteur, er kam in seine Schule an der Karl-Marx-Allee und zitierte die pubertären Einsichten des Schriftstellersohns. Zehn Jahre später fand Hein den Artikel und kolorierte seine Jugend. Für Hein begann das Schreiben mit der Lesebühne »Heim...
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