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19.05.2015

Gabriel bedient Kohlelobby

Geplante Klimaabgabe wird entschärft. Schonfrist für alte CO2-Schleudern

Die Allianz aus Energiekonzernen, Kohlelobby und Gewerkschaften hat sich durchgesetzt und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD-Chef) zum Einlenken gezwungen: Die geplante Emissionsreduzierung für Kohlekraftwerke wird niedriger ausfallen. Statt der bisher vorgesehenen 22 Millionen Tonnen sollten auf diesem Wege nur noch 16 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger ausgestoßen werden, heißt es in einem Papier des Ministeriums, das der Nachrichtenagentur Reuters a...

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