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Commerzbank mit Kapitalerhöhung

Frankfurt am Main. Die Commerzbank hat in der Nacht zum Dienstag ihre zehnte Kapitalerhöhung seit der Finanzkrise durchgezogen. Das Institut sammelte knapp 1,4 Milliarden Euro ein, wie es gestern in Frankfurt am Main mitteilte. Damit nutzte die Bank das derzeit günstige Börsenumfeld, um ihre Puffer gegen neue Krisen zu stärken. Die neu ausgegebenen Aktien wurden nur institutionellen Anlegern angeboten. Die in den vergangenen Jahren schwer getroffenen Altaktionäre gingen leer aus.

Der Preis für die Anteilsscheine lag bei 12,10 Euro pro Stück, und damit gut gut sechs Prozent unter dem Schlusskurs vom Montag abend. Die Commerzbank war in der Finanzkrise vom Bund mit 18,2 Milliarden Euro »gerettet« worden. Dies war u. a. deshalb nötig geworden, weil das Geldhaus zuvor die marode Dresdner Bank vom Versicherungskonzern Allianz übernommen hatte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.04.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

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