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20.04.2015

Machtkampf bei Renault

Beim französischen Autobauer wehrt sich der Konzernchef gegen mehr Einfluss des Staates. Der will Zeichen gegen Spekulanten setzen

Von Georges Hallermayer und Dieter Schubert
VW ist kein Einzelfall. Zeitgleich zu den Führungsauseinandersetzungen beim Wolfsburger Europa-Marktführer – hier festgemacht an der Person des Vorstandsvorsitzenden der Holding Martin Winterkorn – stehen die Zeichen auch bei Renault auf Sturm. Noch vor der anstehenden Generalversammlung der Aktionäre am 30. April ruft Konzernchef Carlos Ghosn den Aufsichtsrat zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Einziger Tagesordnungspunkt: »Entwicklung der Zusa...

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