05.11.2001
Gezielte Einschüchterung
Vor dem nächsten Castortransport bei Atomgegnern Schadensersatzgelder eingefordert
Von Reimar Paul
Die fünf Castorgegner, die im März einen Atommüllzug ins Wendland durch eine spektakuläre Gleisblockade 17 Stunden lang aufgehalten hatten, werden jetzt zur Kasse gebeten. Der Bundesgrenzschutz, die Deutsche Bahn AG und das Technische Hilfswerk (THW) verlangen Schadensersatz in Höhe von rund 38000 Mark.
Auf den letzten 50 Schienenkilometern von Lüneburg nach Dannenberg war der Castorzug Ende März nur langsam vorangekommen, immer wieder wurde er durch Sitz- und Ma...
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