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08.04.2015

Keine Willkommenskultur

Aus Deutschlands Provinz: »Wutbürger« folgen der NPD, die Politik schweigt am liebsten über Alltagsrassismus

Von Susan Bonath
Ein Brandanschlag gegen eine bezugsfertige Flüchtlingsunterkunft, Morddrohungen gegen und polizeilicher Rundumschutz für Kommunalpolitiker: Die neofaschistischen Umtriebe im 2.900-Einwohner-Ort Tröglitz in Sachsen-Anhalts Süden haben eine politische Debatte entfacht. So, als käme der Rassismus plötzlich aus dem Nichts. Als sei der Fremdenhass mit »mehr Sicherheitsmaßnahmen« (Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht, CDU, am Montag gegenüber dem MDR) einfach ...

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