13.03.2015
So schreibt man nicht im Suff
Peter Wawerzinek beschäftigt sich neuerdings mit Leben und Werk von Dylan Thomas
Von Gerd Adloff
Vor fünfundzwanzig Jahren legte der Schriftsteller Peter Wawerzinek mit dem Roman »Nix« ein fulminantes Debüt hin. Bis zur Jahrtausendwende folgten mehrere Bücher, dann wurde es still um ihn. Er zog sich von Berlin nach Wewelsfleth zurück, wurde als Autor kaum noch bemerkt. Viele hatten ihn schon abgeschrieben. War das eine verlorene Zeit?
Ich denke nicht. Wawerzinek gelang es, bei sich anzukommen, seine »Selbstsabotage« (Jan Faktor) zu überwinden, indem er sich zwe...
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