06.03.2015
Abseits von Humbughausen
Die neue Kultur & Gespenster zeigt, welche spirituellen Maßlosigkeiten dem heutigen Kriegsklima in Politik und Kunst vorausgingen
Von Christof Meueler
Ein Nominalismus, bei dem man mit muss. Die besseren Zeitschriften tragen ihr Pogramm merkfähig im Titel, oder zumindest im Untertitel. Früher gab es Die Beute aus Frankfurt am Main als »Zeitschrift für Politik und Verbrechen«, heute nennt sich der famose Berliner Drecksack »Lesbare Zeitschrift für Literatur«.
In Hamburg erscheint schon seit längerem Kultur & Gespenster. Eine sehr treffende Bezeichnung für das Leben in, neben, mit, über und unter der Kulturindustrie...
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