04.03.2015
Füchse prüfen Hühner
Seltsam, nicht? Im Profifußball gibt es sehr wenige Dopingkontrollen
Von Tom Mustroph
Im Fußball sind Dopingkontrollen eine Majestätsbeleidigung. Als Lionel Messi im Dezember zu einer Trainingskontrolle gebeten wurde, bediente er empört die Send-Taste seines Twitter-Accounts: »Dopingtag. Von den fünf Ausgewählten war ich der einzige, der Blut und Urin abzugeben hatte. Seltsam, nicht?« Seltsam, dass er sich wunderte: Am Tag zuvor hatte er drei Tore im katalanischen Derby gegen Espanyol erzielt und steuerte nun in Hochform aufs prestigeträchtige Duell ...
Artikel-Länge: 3051 Zeichen


