-
17.02.2015
- → Inland
Konkurrenzkampf in Wohnindustrie
Frankfurt am Main. Wie am Sonntag abend bekanntgeworden ist, will der zweitgrößte deutsche Wohnimmobilienkonzern, Deutsche Wohnen, seinen österreichischen Konkurrenten Conwert für über eine Milliarde Euro schlucken. Insgesamt 1,15 Milliarden Euro will Deutsche Wohnen für das Vorhaben aufbringen. Mit der Übernahme von Conwert, die nach Angaben des Spiegel rund 25.000 Wohnungen in Deutschland betreiben, würde der Wohnungsbestand von Deutsche Wohnen auf etwa 175.000 steigen. Das Vorhaben steht im Zeichen einer zunehmenden Konzentration auf dem Wohnungsmarkt. Schon 2013 hatte Deutsche Wohnen eine Fusion mit der kleineren Konkurrentin GSW angestoßen, die mittlerweile abgeschlossen ist. Auch der größte deutsche Wohnimmobilienkonzern, Deutsche Annington, hatte im Dezember angekündigt, die Konkurrentin Gafgah für 3,9 Milliarden Euro zu kaufen. Nach der Fusion würde der Konzern 350.000 Wohnungen betreiben. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!