03.02.2015
Bloß keine Konfrontation
Schweizer Gewerkschaft Unia fordert »neuen Pakt« mit Unternehmern. Die wollen die Krise des »starken Franken« abwälzen.
Von Johannes Supe
Seit die Schweizerische Nationalbank (SNB) am 15. Januar den Mindestkurs des Franken gegenüber dem Euro aufgehoben hat, gibt es in der Alpenrepublik kein Halten mehr: Arbeitszeitverlängerungen, Urlaubs- und Lohnkürzungen sollen die Verluste der Unternehmer auf die Arbeitenden abwälzen. Betroffen ist neben der Tourismusbranche gerade die exportorientierte Industrie der Schweiz. Nun verlangt die größte Gewerkschaft des Landes, Unia, eine »neue Sozialpartnerschaft«.
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