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31.01.2015

Lernen im Vorwärtsgehen

In Wien wurde die »Proletenpassion« neu inszeniert und vorsichtig aktualisiert

Von Simon Loidl
Gegen Ende tritt der personifizierte »Markt« auf und versucht eine Rechtfertigungsrede. Durch die aktuelle Krise, diesen Zusammenbruch, den er erlebt habe, habe er Zeit gehabt nachzudenken. Die vielen Toten, Hungernden, Armen – so habe er das nicht gewollt. Ab jetzt wird alles besser, das verspricht der »Markt«. Denn er sei geläutert und wolle doch nur das Wohl aller, ob jung oder alt, schwarz oder weiß, arm oder reich. Doch nach zwei Stunden politischer Agita...

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