19.01.2015
Das tägliche »Paris«
Überlegungen zu den Anschlägen in der französischen Hauptstadt: Sie können nicht aus dem Kontext der Weltordnung gelöst werden.
Von Ulla Jelpke
Die Anschläge von Paris müssen ohne Wenn und Aber verurteilt werden. Die Morde in einem koscheren Supermarkt waren ein judenfeindlich motiviertes Verbrechen, das Massaker an Redakteuren und Karikaturisten der Satirezeitschrift Charlie Hebdo und an mehreren Polizisten war ein Angriff auf die Presse-, Meinungs- und Religionsfreiheit. Dazu gehören auch die Freiheit, sich zu keiner Religion zu bekennen, und die Freiheit, eine Glaubensgemeinschaft zu kritisieren. Die erm...
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