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16.01.2015

Nächster Angriff auf Mindestlohn

Bundestagsfraktion von CDU und CSU will Dokumentationspflicht für Arbeitszeiten lockern. DGB widerspricht

Von Ralf Wurzbacher
Der Mindestlohn bekommt Gegenwind. Nach CSU-Chef Horst Seehofer nimmt jetzt auch die Unions-Fraktion im Bundestag die seit 1. Januar geltende Neuregelung unter Beschuss. Vertreter des Wirtschaftsflügels dringen in einem parlamentarischen Antrag auf eine weitere Aufweichung der Dokumentationspflichten der Betriebe. Demnach soll die Einkommenshöhe, bis zu der Arbeitszeiten präzise aufzuzeichnen sind, von derzeit knapp unter 3.000 Euro auf 1.900 Euro herabgesetzt werde...

Artikel-Länge: 4034 Zeichen

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