15.01.2015
Aktenmonster Hartz IV
Berliner Sozialgericht kämpft mit Hartz-IV-Klagen. Jeder Zweite bekommt recht
Von Johannes Supe
Erdrückende Aktenberge trotz eines Rückgangs der Klagen: Am Mittwoch hielt das Berliner Sozialgericht seine Jahrespressekonferenz ab und blickte auf eine Dekade Hartz IV zurück. Die Einführung des Verarmungsgesetzes hat die Sozialgerichtsbarkeit einschneidend verändert. Erstmals seit 2010 verzeichnete das Amt im vergangenen Jahr weniger als 40.000 neue Klagen und Eilverfahren. Die größte Zahl der Beschwerden kommt von Hartz-IV-Beziehern, die um ihre Rechte kämpfen.
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