01.10.2001
Etabliert sich der Islam als Sprache der Unterdrückten?
jW sprach mit Thomas Bierschenk, Professor für Kulturen und Gesellschaften Afrikas an der Universität Mainz
Interview: Manfred Horn
F: Das Fernsehen zeigte nach dem Anschlägen von New York und Washington einerseits Bilder jubelnder Palästinenser – wobei unklar ist, ob es sich tatsächlich um aktuelle Bilder handelte –, andererseits einen blutspendenden Yassir Arafat. Wie sehen Sie die Reaktionen der Palästinenser?
Die Blutspende von Arafat halte ich eher für einen Propaganda-Gag. Er war sich bewußt, daß in einer solchen Situation Bilder wichtig sind. Bezüglich der jubelnden Palästinensern muß ...
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