-
22.11.2014
- → Inland
Fall Middelhoff vor Bundesgerichtshof
Düsseldorf. Der Fall Thomas Middelhoff wird nun auch den Bundesgerichtshof beschäftigen. Der frühere Manager wehrt sich gegen die Verurteilung zu einer dreijährigen Haftstrafe durch das Essener Landgericht. Seine Anwälte legten Revision gegen das Urteil ein, wie ein Sprecher des Landgerichts am Freitag bestätigte. Bei einer Revision prüft der Bundesgerichtshof, ob dem Landgericht rechtliche Fehler unterlaufen sind. Vor einer Woche hatte es den früheren Chef des inzwischen pleite gegangenen Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor der Untreue in 27 Fällen und der Steuerhinterziehung in drei Fällen schuldig gesprochen. Nach Auffassung des Gerichts stellte er in 26 Fällen privat veranlasste Flüge mit Charterjets und Hubschraubern zu Unrecht dem Arcandor-Konzern in Rechnung. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!