05.11.2014
Halbnahe Einstellungen
Die weibliche Filmstardepression in der Authentizitätsschule der alten Männer: »Zwei Tage, eine Nacht« von den Dardenne-Brüdern
Von Peer Schmitt
Marion Cotillard geht es nicht so gut. In »Zwei Tage, eine Nacht«, dem neuen Film der Dardenne-Brüder, spielt sie eine Frau, die entlassen werden soll, weil sich ihr Betrieb nicht gleichzeitig ihre Anstellung und eine Prämienzahlung leisten kann oder will. Zwei Tage und eine Nacht, sprich ein arbeitsfreies Wochenende lang, kämpft sie um ihren Arbeitsplatz. Das heißt, sie versucht, ihre Kollegen dazu zu bewegen, im Rahmen einer innerbetrieblichen Abstimmung gegen die...
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