30.10.2014
Zukunftsrat statt Opferfonds
Bund will einen Nachteilsausgleich für die Asse-Region zahlen. Das reicht Atomkraftgegnern aber nicht
Von Reimar Paul
Anwohner des Atommüllagers Asse sollen für Nachteile finanziell entschädigt werden, die durch die Einlagerung radioaktiver Abfälle in das ehemalige Kalibergwerk entstanden sind und noch entstehen. Eine Million Euro zahlt der Bund als Besitzer und Betreiber der Grube bereits in diesem Jahr, ab 2015 sollen es jährlich drei Millionen sein. Das Geld soll fließen, bis der Atommüll aus der Asse geborgen ist. Wie, von wem und vor allem an wen die Mittel aus dem sogenannten...
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