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30.10.2014

Wahlsieger IWF?

Nach dem Urnengang vom Wochenende drohen den Tunesiern »drei Jahre schmerzhafter Reformen« durch eine große Koalition - unter Aufsicht des Währungsfonds

Von Raoul Rigault
Viel Auswahl hatten die Tunesier am Sonntag bei den ersten freien Parlamentswahlen nach dem Sturz des Langzeitdiktators Zine Al-Abidine Ben Ali im Januar 2011. Fünfzehntausend Kandidaten (per Gesetz die Hälfte davon Frauen) traten in den 33 Stimmbezirken gegeneinander an. Um das Präsidentenamt konkurrieren Ende November 27 Bewerber. Was die politische Substanz anbelangt, ist das Angebot allerdings sehr begrenzt. Die beiden wichtigsten Parteien, das heißt die Sammlun...

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