28.10.2014
Mummenschanz mit V-Mann
Die geplante Videovernehmung eines Maskierten, behördlich bezahlte Anwälte und andere Tiefpunkte mit Geheimdienstzeugen vor Gericht.
Von Claudia Wangerin
Brandenburgs Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) ist auf dem besten Weg, Stoff für eine neue Verschwörungstheorie zu liefern: Findet die Vernehmung des früheren V-Mannes Carsten Szczepanski im Münchner NSU-Verfahren so statt, wie der Inlandsgeheimdienst es gerade noch zumutbar findet, kann im Extremfall das Gerücht aufkommen, es sei gar nicht Szczepanski gewesen. Nur für eine Videovernehmung des unkenntlich gemachten Zeugen in Begleitung eines Rechtsbeistands soll...
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